Master §13b WPO in Nordrhein-Westfalen werden?

Abschluss

Master

Studiengang

§13b WPO

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Master

Das Master-Studium ist der zweite Schritt auf der akademischen Karriereleiter. Es dauert in der Regel zwei bis vier Semester und kann dazu dienen, Wissensgebiete zu vertiefen oder neue zu erschließen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes grundständiges Studium mit Bachelor-, Magister- oder Diplomabschlüssen. Manche Hochschulen beschränken die Zulassung durch einen Numerus Clausus oder eine bestimmte Abschlussnote, bei anderen sind Praktika eine zusätzliche Voraussetzung. Oft sind auch Kriterien wie Hochschulart oder Fächer ausschlaggebend. Belegt werden kann das Master-Studium an Universitäten und Hochschulen, an privaten Hochschulen oder im Fernstudium. Neu ist, dass Studenten zwischen Hochschultypen wechseln können, also zum Beispiel mit einem an einer Fachhochschule erworbenen Bachelorabschluss an der Universität das Masterstudium fortsetzen können. Studenten haben die Möglichkeit, das Studium in Voll- oder Teilzeit oder als Duales Studium zu durchlaufen.

Ähnlich wie beim Bachelor-Studium besteht auch die Struktur des Master-Studiums aus verschiedenen thematischen Lernblöcken, den Modulen. Die Durchschnittsnote aus den einzelnen Modulen fließt in die Abschlussnote mit ein. Ebenso wie die Bewertung der Masterarbeit, mit der das Studium abgeschlossen wird. In Deutschland besteht die Abschlussprüfung in der Regel aus der Examens- oder Abschlussarbeit und der mündlichen Prüfung. Der Master qualifiziert zur Promotion. Absolventen können sich auch für eine wissenschaftliche Arbeit entscheiden oder in den Arbeitsmarkt wechseln.

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§13b WPO

Neben dem Masterstudium nach §8a WPO gibt es auch noch Masterstudiengänge, die nach §13b der WPO anerkannt sind. Die Unterschiede sind oft nicht sehr groß, aber entscheidend für die Anerkennung der Prüfungsleistungen.

Denn während man beim Masterstudium nach §8a WPO als Bachelor auch fachfremde Studiengänge belegt haben kann, ist es für die Anerkennung von §13b WPO wichtig, dass der erste Hochschulabschluss einen BWL- oder Rechts-Schwerpunkt hatte. Ist der Masterstudiengang Ihrer Wahl nach Paragraph 13b der Wirtschaftsprüferordnung anerkannt, können gegebenenfalls die Bereiche „Angewandte Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre“ und/oder „Wirtschaftsrecht“ auf das Wirtschaftsprüferexamen angerechnet werden – dadurch verkürzt sich die Anzahl der Prüfungen im Examen.

Formales

Beim Masterstudiengang nach §13b WPO muss nach dem Studium erst eine mindestens vierjährige Praxisphase abgelegt werden, bevor das Wirtschaftsprüferexamen abgelegt werden kann. Die Bestellung zum Wirtschaftsprüfer kann in der Regel direkt nach dem Ablegen des WP-Examens erfolgen. Mittlerweile kann die Anerkennung nach §13b auch auf Bachelorstudiengänge erfolgen. Welche Studiengänge berechtigt sind, sehen Sie auf den jeweiligen Hochschulseiten, denn in der Regel werben die Hochschulen explizit mit diesem Vorteil.

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Nordrhein-Westfalen

Heinrich Heine kommt aus Nordrhein-Westfalen (NRW), ebenso wie Ludwig van Beethoven oder Herbert Grönemeyer. Mit den vielen Museen, den Konzerthallen, Bühnen, Orchestern und Veranstaltungen zählt das Bundesland in der Mitte Deutschlands zu den größten Kulturregionen in Europa. Die große kulturelle Vergangenheit spiegeln unter anderem der Aachener und der Kölner Dom, die Zeche Zollverein oder das Kloster Corvey, die alle zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Etwa die Hälfte der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, Wald bedeckt ein weiteres Viertel. NRW hat 14 Naturparks, die bekanntesten sind die Eifel, das Rothaargebirge oder der Teutoburger Wald. Mit rund 17,6 Millionen Einwohnern ist NRW das bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland. Köln ist mit einer Million Einwohnern die viertgrößte Stadt in der Bundesrepublik.

Studieren in Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen ist Standort von mehreren Universitäten. Unter anderem sind hier die Universität zu Köln, die Unis in Bielefeld und Bochum, die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, die Technische Universität Dortmund oder die Bergische Universität Wuppertal. Insgesamt gibt es in NRW 68 Hochschulen, von denen 18 Universitäten mit und 37 Fachhochschulen ohne Promotionsrecht sind. Außerdem gibt es in dem Bundesland 13 Kunst- oder Musikhochschulen beziehungsweise kirchliche Hochschulen. An den Universitäten und Hochschulen werden etwa 1.500 grundständige sowie weitere 1.100 weiterführende Studiengänge angeboten.

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